Welcome back home!!

Tuesday September 13th IMG_3465.JPG

8 1/2 Stunden, 100 verschiedene Schlafpositionen, 4 Klatschhefte und unzählige Songs später bin ich endlich in Frankfurt gelandet. Total müde und kaputt bin ich aus dem Flugzeug ausgestiegen, durch die Passkontrolle und zu der Kofferausgabe. Es war total komisch nach einem Jahr wieder Deutsche zu sehen und so viel Deutsch zu hören. Auf der Damentoilette war wie immer eine riesen Schlange und natürlich haben sich erstmal wieder alle aufgeregt weil es nicht schnell genug ging…

Als ich beide Koffer hatte bin ich Richtung Zoll gelaufen und wurde zum Glück nicht rausgezogen :) Als ich dann durch die Schiebetüren in den Ankunftsbereich gelaufen bin standen da ungefähr 10 Leute mit verschiedenen Flaggen und haben Vanessa geschrien… Natürlich haben sich alle Leute vor mir umgedreht… Eigentlich dachte ich, dass nur die Mama kommt… Nachdem ich allen Hallo gesagt hab, hab ich gesehen dass der Jahnke Busfahrer auch dabei steht – die haben einfach einen Bus gemietet und sind mit dem Bus an den Flughafen gefahren :D

Das war eine schöne und auf jeden Fall gelungene Überraschung! Wir sind dann also alle mit dem Bus zu uns nach Hause  gefahren. Es war total komisch wieder in Deutschland zu sein, die deutschen Autoschilder und Verkehrsschilder auf der Autobahn sahen ganz ungewohnt aus. Zuhause haben wir zusammen gefrühstückt und zwar mit DEUTSCHEN BRÖTCHEN und BREZELN!! Endlich mal wieder Brot und Brötchen mit Kruste!!

So schnell ist ein ganzes Jahr vorbei! Ich habe so viel erlebt und gesehen, dass es sich manchmal anfühlt als wär alles nur ein Traum gewesen; aber zum Glück habe ich Hunderte von Bildern die das Gegenteil beweisen :) Au Pair zu werden war die beste Entscheidung die ich bisher in meinem Leben getroffen habe und ich würde es jederzeit wieder  machen!

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Thank you to my host family, Preston, the Au Pairs from all over the world and to all of my American friends for this amazing year! I had the best time of my life and I can’t wait to visit you soon!

Lots of love,

Vanessa

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My last weekend in the US :(

Friday September 9th

Und so schnell war er da, der letzte Tag in meiner Gastfamilie. Ein letztes Mal bin ich morgens aus meinem Bett aufgestanden, hab die Kids geweckt, Eileen beim Anziehen geholfen, Frühstück und Lunches gemacht und die zwei zum Bus gebracht :( Das war echt ein komisches Gefühl…

Während die Kinder in der Schule waren, habe ich noch ein paar Sachen in der Stadt erledigt wie z.B mein Bankkonto gekündigt und meine Koffer fertig gepackt. Es hat zum Glück alles in die Koffer gepasst und sie waren gerade so am Gewichtslimit. Ich war echt froh, dass ich vorher schon richtig viel mit der Post nach Deutschland geschickt hatte und so nur einen großen Koffer und ein Handgepäck Koffer hatte.

Um 3Uhr hab ich Eileen und Simon ein letztes Mal vom Bus abgeholt, wir haben Zuhause gespielt und Eileen & ich haben einen Kuchen gebacken. Dann kam auch bald die Oma und wir haben das Abendessen vorbereitet. Wir hatten ein schönes letztes Familien Dinner und ich habe sogar Abschiedsgeschenke bekommen :) Meine Gastmutter hat mir ein Bild geschenkt mit dem Text „How to be a Virginian“, mein Gastvater eine super liebe Karte mit Geld und einem Post-it „money for beer“ :D und von den Großeltern habe ich auch eine Karte und eine 2016 Münzsammlung bekommen.

Irgendwann kam Preston, wir haben mit den Kindern noch ein bisschen gespielt und dann war es Zeit meine Koffer in sein Auto zuladen und Tschüss zu sagen. Die Kinder waren beide super traurig und wollten mich gar nicht gehen lassen :( Wir haben uns alle umarmt und ein Family hug gab es auch.

Wir sind dann zu Preston nach Richmond gefahren um ein schönes letztes Wochenende zu verbringen.

 

Saturday September 10th

Zum Frühstück sind wir zu Satterwhites, einem Frühstücks Restaurant in Preston’s Straße – super lecker! Danach sind wir zum James River – Richmond Downtown gefahren. Es war richtig warm also waren auch total viele Leute am Fluss. Manche haben gegrillt, Musik gehört oder waren einfach nur schwimmen. Wir hatten einen super schönen Nachmittag. Abends waren wir auch noch Mini Golf spielen, Preston hat natürlich gewonnen…

 

Sunday September 11th

Mein letzter Tag in den USA hat mit einem leckeren Frühstück begonnen. Preston hat Omelettes und Pancakes gemacht :) Gegen Mittag sind wir mit Preston’s Papa Dirtbike gefahren. Hinterm Haus haben die zwei sich eigene „Wege“ gebaut, wir sind durch unendlich viele Spinnennetze gefahren, durch viel zu hohes Gras und manchmal war der „Weg“ echt eng! Einmal mussten wir einen relativ steilen Hügel runter und obwohl ich schon öfters Dirtbike gefahren bin war mir das zu steil und Preston musste das Bike für mich runterfahren :D Preston meinte dann irgendwann er hat ein neuen Weg gebaut den wir fahren können… natürlich war das kein richtiger Weg und zack bin ich an einem Baumstamm hängen geblieben und lag auf dem Boden… Ich war richtig angepisst, dass ich als Anfänger da lang fahren musste und das hat Preston auch gemerkt also sind wir wieder Richtung Haus gefahren :D Sein Papa hat mich aber gelobt und gesagt ich bin echt gut gefahren :) (Sein Papa ist früher professionell Motorrad Rennen gefahren)

Als Abschiedsgeschenk habe ich von Preston’s Familie ein selbstgemachte Fotoalbum mit ganz vielen Bildern von meinem Jahr als Aupair bekommen und ein Buch über Virginia. Abends waren wir mit Preston’s Eltern und seinen Großeltern in einem Italienischen Restaurant essen.

 

Monday September 12th

Nach über einem Jahr ging es wieder nach Hause. Mein erster Flug von Richmond, VA nach Charlotte, NC ging um 12:47 Uhr also haben wir morgens nur gefrühstückt und dann ging es los zum Flughafen. Preston wollte mich unbedingt zum Flughafen bringen aber er musste um 13Uhr an der VMI sein für ein Army Sport Test :( Also haben wir uns bei ihm Zuhause unter Tränen verabschiedet und dann haben seine Eltern mich an den Flughafen gefahren. Auf dem Weg zum Flughafen hat er mir eine SMS geschrieben und gesagt ich soll mal in die linke Tasche von meinem Rucksack schauen – es war eine kleine Box mit einem Armband drin :)

Am Flughafen angekommen haben wir uns verabschiedet und Preston’s Mama hat auch geweint :( Ich hab meinen Koffer abgegeben, ein paar Hefte und Snacks gekauft und mich an mein Gate gesetzt.

Das Flugzeug war so klein, dass ich mein Handgepäck Koffer abgeben musste und erst wieder in Frankfurt bekommen habe. Der Flug nach Charlotte, North Carolina hat ungefähr eine Stunde gedauert, sodass wir kurz vor 14Uhr gelandet sind. Der Flughafen in Charlotte ist riesig! Auf dem Weg zu meinem Gate habe ich mir ein Kaffee bei Starbucks und einen viel zu teueren Bagel gekauft. Mein Flug nach Frankfurt ging um halb 5 also hatte ich noch 2 Stunden Zeit. In der Zeit habe ich nochmal meiner Gastfamilie geschrieben, meine Sim Card gewechselt und an meinem Blog geschrieben.

Mit einer halben Stunde Verspätung ging es dann ins Flugzeug und Richtung Deutschland…

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1st day of school!

Tuesday August 23rd

Heute war es soweit und die Schule ging endlich wieder los! Um ehrlich zu sein war ich froh, die 10 Wochen Ferien waren echt anstrengend und jetzt hab ich genug Zeit meine ganzen Sachen langsam zusammen zupacken. Eileen geht ab diesem Jahr auf die gleiche Schule wie Simon, wird also auch um 7 Uhr mit dem Bus oben an der Straße abgeholt und sie kommen beide um 13 Uhr wieder nach Hause.

Ich bin um 6Uhr aufgestanden, habe Eileen und Simon geweckt und wir haben Frühstück und Lunch Pakete gemacht. Gegen halb 7 kam dann auch die Oma, da sie unbedingt sehen wollte wie Eileen zum ersten Mal in den Bus steigt. Als kleine Überraschung habe ich den Kids ein Bus Rahmen gebastelt um Bilder zu machen. Ich hatte verschiedene Rahmen auf Pinterest gesehen aber der Bus hat mir am besten gefallen. Eileen fand den Bus super cool aber Simon stand gelangweilt da und meinte muss ich das wirklich machen??

Nach dem kleinen Fotoshooting sind wir hoch an die Straße gelaufen und haben auf den Bus gewartet. Die zwei waren total aufgeregt, konnten es nicht mehr abwarten und sind sofort zum Bus gerannt als er kam.

Summer break!!

Die Kids hatten von Mitte Juni bis Mitte August Sommerferien also musste ich mir ganz schön viel einfallen lassen, damit die zwei sich nicht langweilen. Zum Glück waren beide je 2 Wochen in einem Camp bis Nachmittags also musste ich die zwei „nur“ 8 Wochen unterhalten. Wir haben gebastelt, selbst Filzstifte hergestellt, hatten Playdates, waren bei JUMP, haben Wasserbomben Schlachten gemacht oder drinnen an der Wii gespielt. Außerdem waren wir fast jeden Tag schwimmen.

 

An einem Nachmittag waren wir bei einer Veranstaltung der Praxis meiner Gastmutter, dort haben die Kids ihr Gesicht bemalt bekommen, es gab ein Truck mit Fahrrädern, ein Spielplatz, ein Tennisplatz und ganz viel andere Spielsachen. Es war aber so heiß, dass wir nach 2 Stunden wieder nach Hause gefahren sind.

 

Außerdem habe ich mir an einem Wochenende in Richmond ein neues Tattoo stechen lassen. Ich hatte schon einen Pfeil am Arm aber ich wollte unbedingt noch Blumen um den Pfeil. Auf Instagram habe ich eine Tattoo Künstlerin aus Richmond gefunden die super schöne Blumen sticht. Wir sind an einem Wochenende einfach mal hingefahren und sie hatte zufälliger Weise gleich am nächsten Tag einen Termin frei. Anstatt normale Blumen zu nehmen, habe ich mich für Blumen entschieden die in Virginia wachsen – sogenannte Virginia Wildflowers. Mir war wichtig, dass in meinem Tattoo die Virginia State flower (Dogwood tree) ist und den Rest hab ich ihr überlassen.

Die größte Blume ist die des Dogwood trees dann habe ich noch eine black-eyed Susan, eine wilde Lilie, kleine wilde Blumen und Blätter. Ich finde es super schön und es wird mich immer an meine Zeit als Aupair erinnern :) Das Tattoo hat ungefähr 45 Minuten gedauert und von den Schmerzen her war es gar nicht so schlimm – aber ich war froh als sie fertig war :D

 

Das Wochenende bevor Preston wieder an die VMI zurück musste, sind wir an die JMU (James Madison University, ca. 1 Stunde von Charlottesville) gefahren um mit Freunden Zeit zu verbringen. Samstag Abend sind wir auf eine typische University Party gegangen.

Bevor wir am nächsten Tag an die VMI gefahren sind haben wir einen Stop bei einem Fluss gemacht der sich „Goshen Pass“ nennt. Dort waren wir schwimmen und haben entspannt. An der VMI angekommen haben wir eine gute Stunde gebraucht um Prestons Sachen aus seinem Auto auszuladen – der Typ hat viel zu viel Sachen! :D Da es der „Einzugstag“ war durfte ich mit in die Barracks in denen die Studenten wohnen. Es sieht von innen genauso aus wie man sich ein Militärs College vorstellt, alles super schlicht und es ähnelt sehr einem Gefängnis…

Shooting Range in Richmond

Sunday August 7th

Was ich unbedingt in den USA machen wollte war es auf eine Shooting Range zu gehen. In den USA ist es viel einfacherer Schießen zu gehen als in DE – man kann den Waffenschein sogar im Internet machen! In Richmond gibt es zwei Shooting Ranges eine davon ist etwas teurer aber dafür sind die Sicherheitsbedingungen und die Einführung für Anfänger viel besser als in der anderen. Wir haben uns für die teurere entschieden, weil ich noch nie geschossen habe und Preston nur ein paar mal an der VMI. (Colonial Shooting Academy, Richmond VA http://www.colonialshooting.com/rva/)

Wir sind abends gegen 5 Uhr dort hingefahren und mussten als erstes einen Zettel ausfüllen mit unseren ganzen Daten und dann gab es ein 20 minütigen Film über die wichtigsten Sicherheitsbedingungen und der Ablauf des Schießens. Ich war echt froh, dass Preston dabei war! Ich hab zwar relativ viel verstanden aber mit den ganzen Fachbegriffen war es etwas kompliziert.
Nachdem wir unsere Zettel abgegeben haben und der Mitarbeiter nochmal die wichtigsten Punkte abgefragt hat, mussten wir warten da alle Bahnen voll waren. In der Shooting Range kann man auch alles mögliche für das Schießen kaufen, sogar Frauen Handtaschen mit „Geheimfach“ für eine kleine Waffe.

Als wieder Platz war, durften wir uns zwei Waffen, Munition und Schießscheiben aussuchen. Außerdem haben wir Schutzbrillen und Ohrenschützer bekommen. Der Mitarbeiter hat mich beraten und mir vorgeschlagen als Anfänger eine Riffle zunehmen. Preston hat sich außerdem eine Handgun ausgesucht. Wir duften die Riffle als erstes mitnehmen und  mussten diese wieder zurückgeben um die Handgun zu holen. Insgesamt haben wir für 1 Stunde Schießen 100$ gezahlt.

Wir haben uns eine Bahn geteilt und immer abwechselnd geschossen. Ich hatte am Anfang echt Angst aber eher davor etwas falsch zu machen. Es gab richtig viele Regeln: es ist vorgeschrieben wie man die Waffe hinlegen muss, wenn man nicht schießt, wenn man sie lädt und und und.  Zum Glück ist bei der Riffle der Rückstoß nicht groß also hab ich mich nicht arg erschrocken und so schlecht war ich gar nicht :P Die Handgun dagegen hatte einen viel größeren Rückstoß und man musste sie richtig gut festhalten. In der Schießhalle war aber auch die ganze Zeit ein Mitarbeiter der einem helfen konnte und aufgepasst hat, dass alles richtig abläuft. Neben uns war einer der eine riesige Waffe hatte und die Löcher in seiner Schießscheibe waren dementsprechend auch riesig :D Nach einer Stunde haben wir alles wieder in unseren Korb, haben die Schießhalle verlassen und die Waffe wieder abgegeben.

Obwohl ich echt Angst und Respekt vor dem Schießen hatte, hat es Spaß gemacht und ich bin froh, dass ich sagen kann ich war einmal schießen :P

 

 

The big swim meet & hiking at Shenandoah

Friday July 29th

Heute war es endlich so weit: die großen Championships waren da. Simon hat sich schon seit Wochen darauf gefreut. Der Wettkampf war in Charlottesville in der riesen Schwimmhalle der Universität. Die Halle ist trotzdem zu klein für alle Schwimmer und Zuschauer also wurde die Straße vor der Schwimmhalle abgesperrt und jedes Team hat ein Zelt aufgebaut. Simon und sein Opa sind schon vor gefahren und haben einen Platz reserviert. Kurz bevor Simon das erste Mal schwimmen musste sind wir auch losgefahren, haben einen Parkplatz gesucht und sind mit Essen, Getränken, Stühlen und Spielen zum Zelt gelaufen.

Der Wettkampf ging den ganzen Tag und war vom Ablauf her genau wie unsere Wettkämpfe in Deutschland. Zwischen den Starts haben wir gespielt, gegessen und Simons Teamkollegen angefeuert. Simon hat seine Bestzeiten verbessert und wir waren alle sehr stolz auf ihn :)

 

Sunday July 31st

Morgens um 8Uhr ging es für mich und zwei andere Aupairs nach Shenandoah zum wandern. Shenandoah ist ein National Park entlang der Blue Ridge Mountains, dort gibt es Hunderte von Wanderwegen – wir haben uns heute für den ‚Whiteoak Canyon Trail‘ entschieden. Um in den Park zukommen braucht man entweder ein Jahrespass oder man zahlt 20$ pro Auto. Von Charlottesville bis zum Wanderweg hat es etwa 1 Stunde gedauert. Unser Ziel waren die Wasserfälle die man nach ca. 4 Meilen erreicht hat. Der Weg war super steinig und echt steil aber nach 1 1/2 Stunden und mehrmaligem Fragen nach dem richtigen Weg hatten wir die Wasserfälle erreicht! Wir hatten natürlich Badesachen dabei und sind sofort ins Wasser gesprungen. Es waren ziemlich viele Leute an den Wasserfällen und einige sind auch von größeren Steinen runter gesprungen aber das haben wir uns nicht getraut.

 

Der Weg nach oben war dann etwas anstrengender. Es war super heiß und mein Knöchel tat weh, da ich auf dem Hinweg umgeknickt bin aber nach 1 1/2 Stunden hatten wir es endlich geschafft und saßen total kaputt im Auto. Der Weg hat sich auf jeden Fall gelohnt, die Wasserfälle und die kleinen Flüsse die wir auf dem Weg gesehen haben waren wunderschön :)

DC, drive in theater & peach picking

Sunday July 10th

Früh morgens um 7Uhr ging es für  mich und zwei andere Aupairs nach Washington DC. Wir haben uns für eine museums class angemeldet. Während unserem Jahr hier müssen wir 72 Stunden an einer Universität, College, Museum,… sammeln – neben meinem geplanten Wochenende Kurs nächste Woche haben mir noch 5 Stunden gefehlt. In DC kann man sich jede Woche für ein bestimmtes Museum anmelden (kostet 40$), vor Ort bekommt man einen Fragebogen den man in Kleingruppen im Museum ausfüllen muss und am Ende gibt es dann ein Zertifikat über 5 Stunden.

Diese Woche war es das Museum of african art. Zu unserem Glück ist Leane aus Namibia, somit wusste sie echt viel und wir waren schon nach 1 1/2 Stunden fertig.

Danach sind wir noch zu einem Mittagessen gegangen und haben im Park der sich ‚National mall‘ nennt mit anderen Aupairs die wir im Museum kennen gelernt haben entspannt. Auf dem Heimweg haben wir bei Moo thru angehalten, dort gibt es das beste Eis!!

Wieder in Charlottesville angekommen, hat mich Preston abgeholt und wir sind zusammen nach Goochland gefahren zu einem Drive in theater. Schon als wir den Highway verlassen haben, standen wir in einer riesen Auto Schlange. Nach ca. 20min waren wir am Kartenhäuschen, haben zwei Tickets gekauft und uns wurde ein Parkplatz zugewiesen. Auf dem großen Gelände gab es ein Spielplatz, ein Kiosk zum Snacks kaufen und natürlich eine riesige Leinwand für den Film. Man kann den Film entweder im Auto  schauen, manche saßen auch im Kofferraum, auf der Ladefläche vom Truck oder auch neben dem Auto. Um den Film zu hören musste man einen bestimmten Radiosender anschalten. Bevor es losging haben wir uns noch Popcorn, Pommes und Gummibärchen geholt. Als es dunkel wurde ging der Film endlich los. Wir haben Pets geschaut aber danach haben sie auch noch den neuen Tarzan Film gezeigt – den hatten wir schon gesehen also sind wir nach Hause gefahren. Ich war noch nie in einem Drive in theater aber es war echt cool :)

 

Tuesday July 12th

Heute bin ich mit den Kids und meinem Gastvater seiner Mutter (sie ist aus Texas zu Besuch) nach Crozet zum Peach picking gefahren – Crozet ist ca. 30min von unserem Haus entfernt.

Dort angekommen haben wir uns Tüten geholt, haben eine kleine Einweisung bekommen welche Pfirsiche wir pflücken dürfen und dann ging es auch schon los. Wir sind zu den Pfirsich Bäumen gelaufen bzw. die Kids sind gerannt und haben nach Pfirsichen gesucht. Einige waren weiter unten, sodass Eileen und Simon sie pflücken konnten. Ein paar mal hab ich die Kids auf die Schultern genommen oder Räuberleiter gemacht, damit sie die richtig guten Pfirsiche von oben pflücken konnten. Nach einer halben Stunde hatten wir schon viel zu viel Pfirsiche!

Wir sind dann wieder zurück zum Hofladen gelaufen und haben Peach Cider Donuts und Peach Ice cream gekauft. Die waren richtig lecker! :)

Wieder zuhause angekommen haben Eileen und ich die Pfirsiche gewaschen, ich habe sie geschnitten und dann wurden die Pfirsiche erst mit einer Butter – Zucker Mischung in einem Topf vorgekocht, mit Streuseln bedeckt  und dann im Ofen gebacken. Den Peach Cobbler haben wir zusammen mit den Großeltern als Nachtisch mit Vanille Eis gegessen :)